Wann sollte man beginnen:
Man kann nicht früh genug beginnen seine Finanzen zu planen. Das kann schon damit beginnen, dass man seinen Kindern lernt ihr Taschengeld richtig einzuteilen. Spätestens aber wenn man beginnt einen eigenen Haushalt zu führen, eine Familie gründet, sich aufgrund persönlicher Verhältnisse wie Scheidung, Todesfall, Arbeitsplatzwechsel oder Verschuldung die private Vermögenssituation ändert oder man beginnt auf etwas zu sparen, wird man sich mit diesem Thema beschäftigen müssen
Wie plane ich richtig:
Für die Planung der Finanzen gibt es verschiedene Hilfen. Angefangen von elektronischen Programmen bis zum klassischen Haushaltsbuch bzw. einer einfachen Haushaltsrechnung die Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellt. In der Regel kann man die Finanzplanung in eine kurz-, mittel- und langfristige Planung unterteilen. In die kurzfristige Planung fällt z.B. das Budget das man für den aktuellen Monat oder für die aktuelle Woche zur Verfügung hat. In der mittelfristigen Planung wird alles berücksichtigt das in den nächsten 12 Monaten zu bezahlen ist oder welche Wünsche man sich in dieser Zeitspanne erfüllen will. In der langfristigen Planung spart man auf seine großen Wünsche wie z.B. ein neues Auto, eine eigene Wohnung oder den Umbau seines Hauses weil maneine Familie gründen will. Oft vergessen werden auch die Ausbildungskosten der Kinder oder die eigene Vorsorge für Begräbniskosten. Die Basis für jede Art von Finanzplanung ist immer der Grundgedanke, dass die Ausgaben und die Sparquote in Summe die Einnahmen nicht übersteigen dürfen.
Was gibt es noch zu berücksichtigen:
Den gesamten, in der Regel monatlichen Einnahmen, stellt man so erst einmal alle laufenden fixen monatlichen Kosten gegenüber. In diesem Zusammenhang hilft oft ein Gespräch mit seiner Bank bzw. das Durcharbeiten seiner Kontoauszüge der letzten Wochen. Neben diesen kurzfristigen monatlichen Kosten sollte man aber unbedingt auch an alle unregelmäßigen Ausgaben denken die in größeren Zeitabständen anfallen. Hierzu gehören z.B. Versicherungsbeiträge, Kfz-Steuern, Mietnebenkostennachzahlungen, Urlaub, Ausgaben für Geschenke, Vereinsbeiträge, Reparaturen.



